EHI-Studie: KI-Integration im Handel
Im Rahmen der Studie „KI-Integration“ im Handel veröffentlichen wir einen Leitfaden, der am 10. November erscheint.
Zwischen Strukturen, Prozessen, Daten und Menschen
KI ist omnipräsent – auch im Handel, beispielsweise in Forecasting & Replenishment, im Support der Mitarbeitenden oder im Kundendialog.
Die neue EHI-Studie „KI-Integration im Handel“ zeigt, dass sich inzwischen fast alle großen Handelsunternehmen auf strategischer Ebene mit KI beschäftigen. Was vor wenigen Jahren noch als Pilotprojekt begann, ist heute Teil konkreter Transformationsprojekte. Dennoch bleibt die Umsetzung vielfach selektiv: KI wird punktuell eingesetzt, aber nur selten übergreifend verankert. Doch vor dem Hintergrund des EU AI Acts, der neue Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit formuliert, wird klar, dass eine erfolgreiche KI-Integration weniger ein IT-Projekt als vielmehr ein Transformationsprozess ist, der alle Ebenen betrifft.
67 Prozent der befragten KI-Verantwortlichen bewerten ihre Datenintegration als schlecht oder eher schlecht, nur 13 Prozent sehen sie als gut. Zwar liegen Daten in großer Menge vor, sie sind jedoch über verschiedene Systeme verteilt, nur schwer zugänglich und häufig von unzureichender Qualität. Fehlende Schnittstellen und historisch gewachsene IT-Landschaften erschweren eine reibungslose Integration zusätzlich.
Diese strukturellen Defizite werden durch unklare Zuständigkeiten im Datenmanagement verstärkt, denn vielerorts ist nicht eindeutig geregelt, wer für Pflege, Qualitätssicherung und Governance verantwortlich ist. Entsprechend unzuverlässig bleiben Prognosen und Anwendungen, wenn die Basisdaten inkonsistent oder unvollständig sind. Gleichzeitig zeigen erste Initiativen, wie der Aufbau von Data Lakes oder zentralen Plattformen, dass gezielte Investitionen durchaus Wirkung zeigen können – allerdings bislang eher als Ausnahme denn als Standard.
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